Eigenes Unvermögen behindert Mohawks beim Aufeinandertreffen mit Heidenheim

Am 3. Spieltag der Nagold Mohawks in der 2. Bundesliga-Süd standen sich die Gastgeber selbst auf den Füßen und vergaben die Chance auf wichtige Punkte in der noch jungen Saison. Viele Flüchtigkeitsfehler in der Defensive und wenig Aggressivität im Angriff ließen die angereisten Heidenheim Heideköpfe letztlich zwei einfache Siege einfahren.

Zumindest am Wetter hatten die Mohawks am vergangenen Oster-Wochenende nichts zu bemängeln und so fanden sich zahlreiche Zuschauer im heimischen Mohawks-Park ein. Starting-Pitcher Alexander Kwiring erwischte keinen guten Start. Schwierigkeiten mit der Strike-Zone und harte Schläge der Gäste setzen den Mohawks von Beginn an zu. 3 Runs im ersten Inning, 1 Run im zweiten und weitere 3 Runs im dritten Durchgang konnten die Mohawks lediglich mit 2 Runs beantworten. payday loans direct lender no credit check

Auch der frühe Wechsel auf Pitcher-Routinier Marc Meusel konnte aufgrund einer Vielzahl an Defensivfehler das weitere Punkten der Gäste nicht stoppen. Im Spielverlauf waren vor allem folgeschwere Fehler im Outfield – allein sieben der letztlich neun Fehler – die Ursache für das Scheitern in diesem Spiel. 

Zwar gelang durch einen Pitcherwechsel auf Seiten der Heidenheimer im siebten Durchgang noch etwas Ergebnis-Kosmetik, verhinderte aber nicht das vorzeitige Spielende nach sieben Innings beim Spielstand von 8:18 Runs zu Gunsten der Gäste.

In Spiel 2 sollte dann Wiedergutmachung stehen – und Starting-Pitcher Edisson Subdiaga hielt die Heidenheimer in Schach. Seine Würfe fanden das Ziel und die ins spielgebrachten Schläge der Gäste konnten bis auf wenige Ausnahmen auch gut defensiv verarbeitet werden. Die Nagolder blieben selbst dran und hielten zu jederzeit den Anschluss. Im fünften Durchgang gelang sogar die 4:3-Führung nach Hits durch Hannes Großmann und Edisson Subdiaga.

Subdiaga war jedoch nach fünf Durchgängen mit der Wurfkraft am Ende und so übernahm Relief-Pitcher Marius Nöther. Dieser erwischte jedoch einen rabenschwarzen Tag. Die Wurfgeschwindigkeit schien den Gästen zu liegen und so landete ein Treffen nach dem anderen im Feld der Mohawks. Und mit diesem Druck in der Defensive schlichen sich wieder Fehler ins Spiel. 5 der letztlich 6 Feldfehler passierten in den letzten beiden Innings. In Folge brachten die Gäste insgesamt 11 Runs nach Hause und entschieden nach regulärer Spielzeit von sieben Innings am Ende deutlich mit 4:15 Runs.

Das große Manko der beiden Spiele war die unsichere Defensive. Insgesamt 15 Fehler dürfen auf diesem Niveau nicht passieren, da jeder Fehler direkt bestraft wird. Diese Schwachstelle muss möglich schnell geschlossen werden, damit im Rückspiel am kommenden Samstag in Heidenheim kein weiteres Desaster droht. 

Mit 4 Hits bei 7 Versuchen war offensiv Georg Plankenhorn am aktivsten.